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 “Muster fallen hier auf. Im Haus ist alles gemustert: Gardinen, Handtücher,
Boden, Möbel, Lampenschirme,
Tischdecken, Bettwäsche, Geschirr, Tisch, Schrankdeckchen, Kaffeekanne.
Alles überbordet von
unzusammenhängenden, nicht zusammen passenden, übertriebenen Mustern. Weiße
Flächen gibt es
kaum, und auch sonst keine einfarbigen, ruhigen Flächen, in denen das Auge
ruhen könnte. Alles ist
gemustert oder zumindest strukturiert oder meliert.Vor der Tür beginnt der Kieferwald. Auch hier kommt das Musterkonzept vor.
Nur das sich hier nichts
stereotyp wiederholt, sondern die Formen individuell verschieden sind.
Die Natur außen steht Pate für den Musterwahn innen. Meist sind Blumen und
Pflanzenteile das Motiv. Aber
in den künstlichen Mustern wird die Natur geordnet und strukturiert. Alles
wiederholt sich.Die Schwäche der menschlich-künstlich-generierten, in Masse hergestellten
Muster ist die fehlende
Spannung. Hier gibt es nichts Zufälliges, Neuartiges zu entdecken. Alles ist
Sicherheit und Ordnung und
Berechenbarkeit.” Auszug aus Skizzenbuch zur Bilderreihe “Musterwald”, Arbeitsaufenthalt in
einer Feriensiedlung in Storkow,
Brandenburg (August 2002).2002 Februar Diplom im Studiengang Kommunikationsdesign an der FH Mannheim
Arbeitsaufenthalte
2001 Mai/Juni Indien, Praktikum in Siebdruckwerkstatt in Auroville
2001 Juli Provence
2002 Juli Storkow/Brandenburg
2003 August Vorarlberg, Österreich
2003 Mai und Oktober Malwochenenden bei Sabine Amelung, Limburgerhof2002 Sommer Gruppenausstellung in der Galerie metall + form, Heidelberg
anjabu@gmx.de

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